PRESSEINFORMATION

Wien, am 20. September 2013/mit UPDATE VOM 29. NOVEMBER 2013/ mit UPDATE vom 15. Oktober 2014

UPDATE VOM 15. OKTOBER 2014
mindster freut sich bekanntzugeben, dass die Frauenhilfe-App fem:HELP im Oktober 2014 von zwei unabhängigen Stellen mit zwei Award-Nominierungen ausgezeichnet wurde. Die erste Nominierung erfolgte von der Wirtschaftskammer Wien im Rahmen des Innovationspreises MERCUR ’14. Hier wurde fem:HELP zu den Top 5-Innovationen in der Kategorie 1: Kreativität u. Medien/Consulting nominiert. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt am 5. November 2014. Die zweite Nominierung betrifft die „App des Jahres“ der futurezone (powered by TVthek). Hier steht fem:HELP zusammen mit neun anderen Apps zur Wahl. Die Entscheidung des Leservotings wird im Rahmen der Vergabe des futurezone-Awards bekanntgegeben.

UPDATE VOM 29. NOVEMBER 2013
Seit kurzem ist fem:HELP auch in 5 weiteren Sprachen verfügbar. Weitere Informationen auf der Seite des Bundeskanzleramtes fem:HELP-App für Android-Handys und iPhones – mobiler Service für Frauen

Eine Forschungsidee des Unternehmens mindster leistet von nun an seinen innovativen Beitrag beim Schutz von Frauen vor Gewalt.

Auf Basis eines Konzepts von mindster stellte die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek am 10. September 2013 die Smartphone-App mit dem Namen „fem:HELP“ vor. Diese ermöglicht es Frauen, auf digitalem Weg rasch und einfach zu Hilfeangeboten und Informationen zu kommen. Eine Protokoll- und Notruffunktion rundet das Angebot ab.

fem:HELP

Europaweit einzigartig

Dazu Mag. John Haas, Inhaber von mindster: „Die Digitalisierung unserer Gesellschaft sollte sich nicht nur in Konsumangeboten, sondern auch in Hilfsangeboten niederschlagen. Im Rahmen der Recherchen konnte ich europaweit kein vergleichbares Hilfsangebot von staatlicher Seite finden. Diese Erkenntnis war mich uns wesentlicher Motivator bei der Entwicklung von fem:help.“

Innovation muss nicht kompliziert sein

Diese Anwendung ist als leicht zugänglicher und einfach bedienbarer Service konzipiert. So soll österreichischen Frauen in Gewaltsituationen orts- und zeitunabhängig eine rasche Hilfestellung geboten werden.

Das innovative Kernelement dieser App ist eine Protokoll-Funktion, mit deren Hilfe Frauen Gewalterlebnisse in Form von Eintragungen, Sprachnotizen und Fotos dokumentieren können. Die erstellten Protokolle werden umgehend in dem mit einem PIN-Code geschützten Bereich der App abgelegt. Darüber hinaus können die Protokolle zudem bei einem Cloud-Anbieter vor dem Zugriff Dritter noch zusätzlich gesichert werden.

Quelle: Youtube-Channel von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek | Video erstellt von Newsonvideo

Menschliche Leistungen bleiben weiterhin unersetzlich

Die App versteht sich als digitales Zusatzangebot, das erst in Kombination mit den bestehenden Hilfseinrichtungen für Frauen in Österreich seinen vollen Nutzen entfalten kann.

Bundesministerin Heinisch-Hosek: „Die fem:HELP-App ist ein Zusatzinstrument für Frauen, um sich in Gewaltbeziehungen informieren und befreien zu können. Denn immer mehr Frauen nutzen Smartphones – wir nutzen sie nun, um gezielt über Gewaltschutz zu informieren und einen Zusatznutzen für Frauen zu schaffen: Hilfe im Notfall, Dokumentation und Speichern wichtiger Daten.“

Mag. John Haas: „Natürlich können digitale Hilfsangebote menschliche Hilfestellungen niemals ersetzen. Nichtsdestotrotz können Sie wertvolle Brückenbauer sein, die unterstützungsbedürftigen Menschen den Weg zu einer Beratung ebnen.“

Gute Ideen besitzen Durchsetzungskraft

Mag. John Haas abschließend: „Es freut mich sehr, dass das Bundesministerium für Frauen und öffentlichen Dienst dem Vorschlag von mindster gegenüber offen war. In Kooperation mit einem Ministerium einen sozialen Service zum Leben zu erwecken ist für mich gelebte Staat-Bürger-Interaktion – noch dazu, wenn das Endprodukt wiederum Dritten kostenlos zu Gute kommt.“

Die Android-App wurde am 10. September 2012 von der Ministerin im Frauenministerium der Presse und der Öffentlichkeit präsentiert. Seit 11. September 2013 ist die App auch für iPhones verfügbar. Die Apps im Google Play sowie im iTunes Store verfügbar bzw. unter http://www.frauen.bka.gv.at/site/7655/default.aspx mittels QR-Code installierbar.

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